Der betriebliche Arbeitsschutz bietet die Chance, Gefährdungen der Beschäftigten frühzeitig zu erkennen und ihnen rechtzeitig entgegenzuwirken. Viele Gesundheitsschäden lassen sich so erfolgreich vermeiden. So ist beispielsweise die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle seit den 1950er Jahren um etwa 90 % zurückgegangen, was in großen Teilen als Erfolg des Arbeitsschutzes zu werten ist.

Im 21 Jahrhundert zählt Stress zu den größten Gesundheitsgefahren (WHO)

Die Gesetzesänderung im § 5 ArbSchG aus dem Jahre 2013 rückt psychische Belastungen in den Fokus des betrieblichen Arbeitsschutzes. Die Beurteilung der Gefährdungen und das Umsetzen erforderlicher Maßnahmen sind für Unternehmen verpflichtend.

Primärziel dieser betrieblichen Prävention ist eine optimal (menschengerecht) gestaltete Arbeit, die Beschäftigten ein Tätigsein ohne Fehlbeanspruchungsfolgen ermöglicht. (DGUV, 2014)

In der betrieblichen Praxis fällt die Umsetzung oft schwer

Als Diplom-Psychologe mit langjähriger Erfahrung in Ausbildung, Supervision und Beratung zu psychischen Belastungen im Arbeitsschutz (z. B. für die DGUV, IAG, VBG …) unterstütze ich Unternehmen bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen:

  • Konzepterstellung zur Integration psychischer Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung
  • Ist-Analyse – Maßnahmenentwicklung – Umsetzungsbegleitung – Wirksamkeitsüberprüfung
  • Realisierung konkreter Maßnahmen im Betrieb
  • Workshops zum Wissenstransfer zu Stress und psychischen Belastungen
  • Moderation der Arbeitskreise/ASA-Sitzungen
  • Supervision betrieblicher Akteure
  • Beratung von Unternehmern und Führungskräften