Forschung und Lehre geben mir die Möglichkeit, stetig mein Wissen zu vertiefen, neue Kompetenzen zu erwerben und meine Erfahrungen weiterzugeben.

Meine beruflichen Tätigkeiten waren lange Zeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt. Schon während des Studiums konnte ich beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) an Vorbereitungen zu den PIAAC-Aktivitäten der OECD teilhaben. Hier stand das komplexe Problemlösen und die Kompetenzentwicklung von Erwachsenen im Vordergrund. Später konnte ich mich dort mit der Wissenschaftskommunikation im “Jahr der Technik” 2004 des BMAS befassen.

Forschungsschwerpunkte

Im Rahmen meiner Arbeiten an der Freien Universität Berlin (Prof. Dr. Renate Soellner) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelm Universität Bonn (Prof. Dr. Georg Rudinger) wurde ein wissenschaftlich fundiertes und empirisch untersuchtes Strukturmodell der Gesundheitskompetenz (siehe dazu auch entwickelt. Dieses konnte ich in weiteren Forschungsarbeiten einbringen, zum Beispiel im Rahmen des BAuA-Forschungsprojekt F2141 “Sicherheits- und Gesundheitskompetenz durch informelles Lernen im Prozess der Arbeit” oder meiner Lehrtätigkeit an der Universität Konstanz zur Gesundheitskompetenz von Unternehmern und Führungskräften.

Eng verknüpft mit dieser Forschung zur Gesundheitskompetenz ist mein zweites Steckenpferd. Die Self Determination Theory von Deci & Ryan. Die SDT ist eine psychologische Theorie, die Motivation, Selbstbestimmung, Gesundheit und Wohlbefinden in den Blickpunkt rückt. Die Theorie untersucht insbesondere soziale Kontextfaktoren zur Stärkung psychologischer Gesundheit und persönlicher Integrität. Dabei lässt sie sich sehr gut auf betriebliche Kontexte anwenden. Zur SDT habe ich innere und äußere Einflussfaktoren von Gesundheit und Wohlbefinden untersucht. In meinenArbeiten zur Gesundheitskompetenz liefert die SDT ein Wirkmodell, das hilft zu verstehen, wie die positiven Befunde psychologisch erklärt werden können. Die Erkenntnisse daraus lassen sich ganz konkret in Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nutzen. Darüber hinaus konnte ich an verschiedenen Evaluations- und Wirkswamkeitsforschung z. B. im Rahmen der DGUV Sifa-Langzeitstudie mitwirken.

Lehrtätigkeit

In meiner Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten verknüpfe ich Theorie und Praxis in Veranstaltungen zu Gesundheitskompetenz, Unternehmenskultur, Führung und Gesundheit sowie zur psychischen Gesundheit in Organisationen.

Angebote und Forschungsinteressen

Mit working well: gute Arbeit unterstütze ich Institute und Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung wissenschaftlich fundierter Forschungsvorhaben. Zu betrieblicher Gesundheit und psychischen Belastungen in Unternehmen verfüge ich zudem über gute wissenschaftliche Netzwerke, die bei Bedarf hinzugezogen werden können.

Darüber hinaus bin ich an der Mitarbeit in Forschungsprojekten zu psychischen Belastungen, Stress, Gesundheitskompetenz, der SDT und angrenzenden Themen interessiert.

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