Während der Beratung in Unternehmen bekomme ich immer wieder das Gefühl, an der eigentlichen Substanz des Wertschöpfungspotentials dran zu sein. 

Wie sollen herausragende Leistungen gelingen, wenn das Misstrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften überwiegt, wenn Arbeitsabläufe voller Widersprüchlichkeiten sind oder wenn Fehlbelastungen engagierte Beschäftigte demotivieren?

Gute Lösungen zu Stress und psychischer Gesundheit schaffen dagegen, was erfolgreiche Unternehmen ausmacht: die zielführende Zusammenarbeit, das Ausschöpfen vorhandener Potentiale, das Einbinden von Wissen und individuellen Kompetenzen.

1 : 2,2 bis 1 : 5,5 … und mehr!

Das ist die Größenordnung, die wissenschaftliche Studien dem Return of Investment gesundheitsfördernder Maßnahmen zumessen. Bedenkt man, dass hier im Wesentlichen nur die Kosten durch Fehlzeiten einfließen, wird klar: Das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Eine umfassende Studie im Auftrag des BMAS (F371)macht dies deutlich. Mehr als ein Drittel des wirtschaftlichen Erfolgs von Unternehmen kann über eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur erklärt werden.

Unternehmen, die an der Leistungen ihrer Mitarbeiter interessiert sind fragen daher nicht mehr danach, ob dem Mitarbeiter oder dem Unternehmen die Verantwortung für Gesundheit zukommt. Ihre Leitfrage lautet:

Was können wir im Unternehmen tun, um Stress in der Organisation abzubauen und die Gesundheit unserer Beschäftigten zu stärken?

Stress und psychische Gesundheit sind strategische Thema für Unternehmen.  Es geht um die Gestaltung wesentlicher Voraussetzungen guter Leistung. Gute Lösungen werden zum Gradmesser für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die diese Zusammenhänge erkennen, sind in vielerlei Hinsicht erfolgreicher.